Die Welt gehört uns!
Das Ehepaar Wolff mit Mitte 20. Sie hat einen tollen Job in München bei der Bank of America, der damals größten Bank der Welt. Er hat die Bankausbildung und die Offiziersausbildung abschlossen und ist nun als Leutnant und Nachschuboffizier bei Landsberg mit verantwortlich dafür, dass 36 Transall-Flugzeuge und 18 Bell-Hubschrauber fliegen.
Dem aufmerksamen Betrachter fällt bei einigen Fotos auf, dass Monika Brille trägt und Harald nicht. Bei ihr war es eher Mode und bei ihm Kontaktlinsen. Einer der Anlässe war einer der vielen Bälle im Offizierscasino. Im Alltag laufen selbst bei der Luftwaffe die Offiziere eher selten mit Propeller herum.
Es war einmal
Bevor jemand an diesem Foto Anstoß nimmt - hier ist seine Geschichte:
Vor einigen, genauer gesagt, 52 Jahren (Stand heute), machte ich meinen ersten Urlaub mit meiner damaligen Verlobten, Monika, in Jugoslawien. Budva, Montenegro. Nach unseren etwas schattigen Erfahrungen im Vorjahr in Irland wollten wir nun eine Sonnengarantie. Mit Zelt und VW Käfer. Übrigens an genau dem Platz, den meine Freunde und ich mit Stirnimus, dem Campinbus, zwei Jahre zuvor entdeckt hatten. Wir standen völlig allein auf einer Wiese hinter den Dünen. Direkt neben einem kleinen Fluss, der dort ins Mittelmeer mündet. Die kleine Bucht mit Sandstrand war rechts begrenzt von eben diesem Fluss und links von Felsen. Wenn wir im Meer baden gingen, so taten wir das züchtig mit Badekleidung, die wir danach wechselten, trocknen ließen und wieder nass machten. Angesichts dessen, dass wir völlig allein waren, befanden wir irgendwann, dass das Blödsinn sei und ließen die Badekleidung weg. Und, weil es so praktisch war, beließen wir es dabei für den Rest des Tages auch in der Umgebung. Später stellten sich einige Leute mit Zelt oder Wohnmobil dazu und machten es ebenso. Seitdem bewegen wir uns im Urlaub gern so. Tatsächlich haben wir im Laufe der Jahre festgestellt, dass andere Leute mit ähnlichem Zubehör ausgestattet sind und eine Hose den Menschen nicht wesentlich schöner macht. Trotzdem verzichte ich in der Folge auf weitere Darstellungen meiner natürlichen Schönheit. Man will ja niemanden neidisch machen und außerdem ist dieses Bild lange verjährt.
Eroberung, Rückschlag, erneute Eroberung und Hochzeit
Die Lehrlinge und Jungangestellten unserer Sparkasse waren eine tolle Clique, die immer wieder etwas gemeinsam unternahm. Manchmal trafen wir uns einfach zum Kaffee. So auch an einem denkwürdigen Tag im Rathauscafé in Wilhelmshaven. Zum ersten Mal dabei war eine junge Kollegin, die von der LzO (Landessparkasse zu Oldenburg) aus Bockhorn zu uns gekommen war. Klein, still, blond und fest verpackt in einen weißen Rollkragenpullover. Ein erfreulicher Anblick, der mein Interesse weckte. Sie war bereits fertige Sparkassenangestellte und betreute in unserer Hauptstelle auch die Konten der Mitarbeiter. Damit ergaben sich in der Folgezeit weitere Kontakte, denn sie musste mich gelegentlich anrufen, um mich zu ermahnen, mit meinem Konto sorgsamer umzugehen. Als Lehrling und Gelegenheitstaxifahrer war ich finanziell öfter am Limit, das sie kontenseitig zu überwachen hatte. Nun war ich zwar nie ein großer Tänzer, aber das beste Jagdgebiet für einen liebeshungrigen Wolff war nun mal die Diskothek. In Wilhelmshaven das „Woom Woom“ am Bahnhofsplatz. Eng, laut, verraucht. Ideal. Als ich eines Abends mit meinem Freund Matschki dort auftauchte, trafen wir zwei Kolleginnen, Renate und Monika, die kleine Blonde. Als gute Freunde und strategische Planer klärten wir die Zuständigkeit vorab. „Du Renate, ich Monika“. Klare Verhältnisse! Fortan „ging“ ich mit Monika. Monatelang.
Eines Tages verkündete dieses böse Mädchen, sie habe einen anderen. Na gut, wir waren jung, ich gerade 19, und so etwas war ja kein Beinbruch. Ich fuhr mit meinen Freunden und Stirnimus, dem Campingbus, in Urlaub nach Montenegro. Als wir zurückkamen, war Monika etwas irritiert „Du hast mir überhaupt nicht geschrieben und wer war diese Liljana?“ „Meinst Du ich setze mich in die Ecke und weine, während Du Dich mit diesem Kerl vergnügst?“ Doch, die Lage war etwas angespannt. Ich erwähnte, dass unsere Sparkassenclique gern etwas zusammen unternahm. Diesmal ging es mit 4 Autos nach Amsterdam. (Exkurs: Als Sparkassenangestellte bekamen wir „Sorten“, Fremdwährungen, zum Ankaufskurs. Dieser war bei Münzen extrem niedrig. Wegen der Nähe zu Holland hatten wir viele Gulden als Münzen im Bestand. Wir kauften also sämtliche Münzen für Hunderte DM zu einem Bruchteil des Werts von unserer Sortenkasse, gingen in Amsterdam in ein Kaufhaus mit Zählmaschine, tauschten die Münzen in Scheine und hatten einen Mordsgewinn. Amsterdam war schön! Deshalb Amsterdam.) Nach einigen Erlebnissen, wir hatten zwischenzeitlich „Ohmi“ und „Thümi“ verloren, suchten wir ein Hotel. Passend für 15 Leute und unsere Reisekasse. Es gelang nicht in unserem Sinne und wir beschlossen, aus der Stadt herauszufahren und in den Autos zu übernachten. Monika auf dem Beifahrersitz meines VW Käfer, die wiedergefundenen Ohmi und Thümi auf der Rückbank. So richtig erholsam war die Nacht nicht, aber interessant. Fortan waren Monika und ich wieder zusammen. Bis heute. Den nächsten Urlaub, nach Irland, verbrachten wir zusammen. Monika berichtet darüber auf ihrer Homepage (https://www.monika-unterwegs.eu/damals/).
Auch über unseren Umzug nach München, unseren ersten Hund und unsere verschiedenen Stationen beim Camping, gemeinsame Reisen usw. werdet Ihr auf Monikas Homepage fündig. Meistens von Monika allein, manchmal auch unter meiner Mitwirkung geschrieben. Schließlich sind wir ein Team!
Ein teurer Spaß
Einmal im Leben … Ende 1990 ließen wir uns von Freunden zu einer Aktion überreden, die wir nicht wiederholen, aber auch nie vergessen werden: Eine Karibik-Kreuzfahrt mit der legendären Sea Cloud. Natürlich in einer der Originalkabinen mit goldenen Wasserhähnen und Marmorkamin. Wahnwitzig teuer, aber unglaublich beeindruckend.
Weihnachten 1990
Unsere Freunde Gert und Sabine kannten sich aus. Wir nicht. „Einmal im Leben müsst Ihr das machen! Wer weiß, wie lange das noch geht?“ Gert konnte sehr überzeugend sein und er hatte schon mehrere Kreuzfahrten mit der Sea Cloud gemacht. Also stimmten wir zu und überließen ihm die Organisation. Die Reise sollte über Weihnachten gehen. Im Anschluss an die Kreuzfahrt war noch eine Woche in Florida geplant, in die die Silvesterfeier fiel. Die Flugbuchung bereitete ihm Kummer. War doch auf dem Hinflug nach Antigua tatsächlich kein Platz in der First Class frei! Immerhin bot die Lufthansa DC 10 auf Langstrecken recht ordentliche Bewegungsfreiheit. Auf den weiteren Flügen reisten wir jedoch „standesgemäß“. Für die Gesamtkosten der Reise hätte man damals auch eine Wohnung kaufen können, aber uns ging es ja recht gut und wir waren optimistisch für die Zukunft.
Die Ankunft in Antigua jedenfalls war eher unkomfortabel. Wir stiegen aus dem Flugzeug und fanden uns in einer großen Wellblechhalle wieder. Stickig und eng. So standen wir dichtgedrängt und warteten auf die Passkontrolle. Diese wurde von einer, majestätisch auf einem Podest thronenden, sehr schwarzen sehr voluminösen Dame in eindrucksvoller Uniform zelebriert. In Zeitlupe! Vor ihrem Podest gab es einen gelben Strich auf dem Boden. Dahinter hatten wir zu warten. Als ein ungeduldiger Fluggast die Linie übertrat, um sie zur Eile anzuspornen, erwachte ihre Energie schlagartig und sie stauchte ihn lautstark und mit bedrohlicher Geste zusammen. Gleichzeitig stellte sie ihre Stempeltätigkeit ein, bis die Menge sich in ihrem Sinne beruhigt und diszipliniert hatte. Schließlich war Antigua Barbuda ein souveräner Staat und die Weißen hatten dort lange genug das Kommando gehabt. Trotzdem war Antigua ein recht mondänes Reiseziel. Auch daran zu erkennen, dass wir am Flughafen auf Oskar Lafontaine trafen, der gerade vor wenigen Tagen die Bundestagswahl als SPD Kanzlerkandidat verloren hatte. Nun wollte er auf Antigua sicherlich zu seinen proletarischen Wurzeln zurückfinden.
SY Sea Cloud
Nachdem wir diese Hürde überwunden hatten, wurde es komfortabler. Ein Kleinbus brachte uns zum Liegeplatz der Seacloud. Für ein Segelschiff beeindruckend groß. Damals das größte, jemals als Privatjacht gebaute Segelschiff. Viermastbark, mehr als 100 Meter lang. Als Spielzeug der Millionenerbin Marjorie Merriweather Post 1931 in Kiel gebaut. Sie lag allerdings neben dem riesigen Kreuzfahrtschiff „Song of Norway“ und wirkte daneben wie ein Beiboot. Besagte Frau Merriweather Post ließ übrigens in Florida auch das bescheidene Anwesen Mar-a-Largo errichten, das heute ebenfalls einem prominenten Millionenerben, einem Proleten namens Donald Trump, als Unterkunft dient.
Der Empfang auf der Sea Cloud war sehr herzlich und, im Vergleich zu den vorgenannten Luxusexzessen, eher bodenständig. Es gab einen Begrüßungssekt, keinen Champagner, eher lauwarm und unbegleitet von Häppchen oder ähnlichen Aufmerksamkeiten, die man nach der anstrengenden Anreise erwartet hätte. Immerhin erwartete uns in unserer Kabine ein schöner Obstkorb, der allerdings im Verlauf der Reise nicht mehr aufgefüllt wurde. Die Kabine dagegen war durchaus beeindruckend. Gert hatte nicht an unserem Geld gespart und uns eine der unter Deck liegenden Originalkabinen gebucht. Kabine Nr. 7. Anzusehen mit diesem Link: https://www.seacloud.com/de/seacloud/
Die Ausstattung war wahrlich außerordentlich. Marmorbad mit Badewanne goldenen Wasserhähnen. Marmorkamin, große Einzelbetten. Mit rund 24 qm war die Kabine größer als die meisten Hotelzimmer. Während der Nutzung durch die ursprünglichen Eigentümer war diese Kabine das langjährige Kinderzimmer der Tochter gewesen. Allerdings passten, jedenfalls auf unserer Reise, Anspruch und gelieferte Realität nicht immer ganz zusammen. Es ist schon etwas ärmlich für ein Luxusschiff, das fast jeden Tag einen Hafen in der Karibik anläuft, wenn der Orangensaft für Cocktails an der Bar aus der Dose kommt. In Guadeloupe, einer französischen Insel trafen wir beim Landgang wie in Frankreich unzählige Passanten mit Baguettes unter dem Arm, aus der Einkaufstasche ragend, auf dem Fahrradgepäckträger usw. Zurück auf dem Schiff gab es dann aufgebackene Tiefkühlbaguettes. Trocken statt knusprig. So etwas sollte in dieser Preisklasse nicht vorkommen! Und dann gab es noch einen Kapitän …
Ein „Wind-Jammer-Kapitän“
Gert hatte vom Kapitän seiner vorherigen Reisen geschwärmt. Cassidy, einem rauhbeinigen Seebären mit Charme. Der war zu dem Zeitpunkt in einem wohlverdienten Urlaub. Sein Vertreter war Nickels Peter Hinrichsen. Auch ein rauhbeiniger Seebär, allerdings mit eher sprödem Charme. Er war in den 80er Jahren Kapitän der Gorch Fock gewesen, frisch im Ruhestand und hatte mit schnöseligen Luxuspassagieren nicht viel im Sinn. Am Heiligabend lagen wir vor Marigot, St. Martin und konnten am Vormittag durch die Stadt bummeln. In einem der mondänen Geschäfte trafen wir, in Begleitung unserer Freunde und anderer Passagiere den Kapitän mit seiner Frau. Er ignorierte uns völlig. Es reichte nicht einmal für einen freundlichen Gruß. Bemerkenswert angesichts dessen, dass „sein“ Schiff gerade mal 32 Kabinen hatte. und unsere Freunde und wir zwei der Originalkabinen bewohnten. Das Galadiner zum Heiligabend rundete den Eindruck ab. Natürlich war der Höhepunkt die Weihnachtsansprache des Kapitäns, aus der ich die einleitenden Worte sinngemäß etwa so in Erinnerung habe: „ … ich weiß zwar nicht, was jemanden veranlasst, Weihnachten fern der Heimat mit fremden Menschen zu verbringen, aber, da Sie nun schon mal da sind, wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten …“. Ein echter Charmebolzen! Romeo hingegen, unser Steward, war sehr nett. Als er mir, durchaus unabsichtlich, ein volles Tablett mit abgeräumten Geschirr, schön fettig, zwischen Rücken und Rückenlehne schüttete, war er ehrlich zerknirscht. Mein schöner, dunkelroter Seidensmoking war hinten herum etwas gemustert. Ich zog mich um, hängte das Jackett für die Reinigung auf und kam umgezogen zurück. So etwas bringt mich nicht aus der Fassung. Wir alle waren sehr erstaunt, als am nächsten Tag keine Spur von den Flecken zu sehen war. Einfach in der Seide versickert!
Nicht ganz so unauffällig war ein Ergebnis unserer Einfahrt in Pointe-à-Pitre auf Martinique. Ich hatte auf der Fahrt das Epos „Karibik“ von James A. Michener gelesen, das erst im Vorjahr veröffentlicht worden war. Nun war ich natürlich gespannt auf die Originalschauplätze, die er so plastisch beschrieben hatte. Die lange Einfahrt zum Hafen war traumhaft. Die beeindruckende Kulisse in der Bucht und das bevorstehende Anlegemanöver lockten uns auf das Dach des Steuerhauses, das als Aussichtsplattform diente. Wir näherten uns der Kaimauer mit einer Geschwindigkeit, die mir verdächtig hoch vorkam. Nun will ich nicht behaupten, dass ich etwas von der Schiffsführung verstehe. Nicht einmal ein Bruchteil dessen, was der Kapitän verstand. Trotzdem kam mir das einfach zu schnell vor. Ich schaute mich schon besorgt nach dem Mast um, als das Schiff mit dem Bug gegen die Kaimauer donnerte.
Man muss wissen, dass die Sea Cloud gegenüber der Gorch Fock deutlich größer ist: 4 statt 3 Masten, rund 20 m länger, rund 3.000 qm statt rund 2.000 qm Segelfläche und rund 500 Tonnen mehr Wasserverdrängung. Damit ist auch der Bremsweg länger. Und eine Handbremse hat so ein Segelschiff nicht. Die Maschine hingegen ist eher mickrig und hat daher wohl auch keine besondere Bremswirkung. Allerdings verfügt die Gorch Fock aber allein über eine Stammbesatzung von über 80 Seeleuten. Hinzu kommen über 100 Seekadetten, die mit anpacken können. Die Sea Cloud hingegen verfügt über eine Besatzung von rund 60 Leuten, von denen auch noch ein erheblicher Teil mit Gastronomie und Hotellerie beschäftigt ist. Das ist für einen Kapitän schon eine enorme Umstellung, zumal auf seiner ersten Fahrt mit diesem Schiff.
Nun denn, als das Schiff vertäut war, konnten wir das Schiff für einen Landgang verlassen und und mitten in der Karibik in einer französischen Stadt bummeln. Für mich sehr interessant auch die historischen Stätten, die Michener in seinem Buch so farbig beschrieben hatte und die sich wirklich so darboten. Wahrscheinlich war er kurz vor uns dort gewesen und hatte sich von seinen eigenen Eindrücken inspirieren lassen. Das Buch war ja noch ganz frisch. Kleiner Gag am Rande: Als wir völlig nichtsahnend und unschuldig eine Straße entlang schlenderten, kamen uns bekannte Gesichter entgegen. Ein Ehepaar, Kunden von mir, mit denen ich erst vor wenigen Wochen einen größeren Abschluss gemacht hatte, der einen wertvollen Beitrag zu dieser Reise geleistet hatte. Sie waren zeitgleich mit der „Renaissance“, einem anderen Kreuzfahrtschiff eingetroffen. Großes Hallo. Nettes Gespräch und jeder ging seines Wegs. Als wir nach einigen Stunden wieder zur Sea Cloud zurückkehrten, war die Besatzung bereits emsig mit der Reparatur des „Einparkschadens“ beschäftigt.
Unsere Reise führte uns noch in eine wunderschöne Bucht auf Virgin Gorda, wo wir den „Bitter End Yacht Club“ besuchten, der uns sehr beeindruckte. In St. Kitts lernten wir am Hafen einen Deutschen kennen, der dort sein Glück mit dem Verkauf von bedruckten T-Shirts an Touristen gemacht hatte und so zu einem bedeutenden Arbeitgeber für Einheimische geworden war. Einige der dort gekauften T-Shirts schmückten mich noch Jahrzehnte lang. Unsere Rückkehr nach Antigua rundeten wir mit einem Besuch in einem besonders exklusiven Restaurant an einem wunderschönen Strand ab, das das Karibik-Feeling perfekt krönte. Wir besichtigten dann noch „Nelson´s Dockyard“, den historischen Jachthafen mit beeindruckenden Superjachten und machten uns dann auf den Weg zum Flughafen. Von dort aus ging es dann mit einem Zwischenstop in San Juan, Puerto Rico, weiter nach Miami. Schade, dass man auf so kurzen Flügen nicht besonders viel von der ersten Klasse im Flugzeug hat, die Gert so wichtig war.